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Lichtkunst für die Seele: Gerry Hofstetter macht stille Not sichtbar

News 24A3587
18.12.2025
Mitten in Zürich leuchtet eine tätowierte Hand auf Klinikmauern, Apotheken und Wohnhäusern: Der Lichtkünstler Gerry Hofstetter projiziert Bilder für 143.ch – Die Dargebotene Hand und macht so auf stille Notlagen in unserer Gesellschaft aufmerksam.

Suizidgedanken, häusliche Gewalt, Einsamkeit, Depression oder Armut: Viele Menschen leiden im Verborgenen. Die Aktion von 143.ch – Die Dargebotene Hand bringt diese Nöte ans Licht. Der international bekannte Lichtkünstler Gerry Hofstetter projiziert eine Hand oder Faust mit dem 143.ch-Tattoo auf 13 verschiedene Gebäude im Kanton Zürich.

Die Projektionen erscheinen auf Gebäuden mit symbolischer Bedeutung: einer psychiatrischen Klinik, einer Apotheke, einem Sozialamt, einem Restaurant oder einem Wohnhaus. Sie stehen exemplarisch für Menschen, die Hilfe suchen – oft im Stillen, oft unbeachtet.

Lichtinstallationen für eine Online-Kampagne

Die Bilder der Lichtprojektionen sind zentraler Bestandteil einer Online-Kampagne auf Instagram (@143.ch_zuerich und @143.ch_Heart2Heart). Sie stehen für unterschiedliche Lebenssituationen: Die Hand auf der Bellevue-Apotheke für Menschen mit Schlaflosigkeit, auf dem Sozialamt für Menschen in Armut, auf einer Klinikfassade für Menschen mit Depressionen. Die Botschaft bleibt dieselbe: Wer Hilfe braucht, kann jederzeit 143 kontaktieren – anonym, vertraulich, rund um die Uhr.

Alle 13 Bilder der Lichtinstallation