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Judith Eisenring in der Wiborada-Zelle in St. Gallen

Anlässe Judith Eisenring web g
18.02.2026ganztags Kirchgasse 17, 9000 St. Gallen

Wiborada von St. Gallen lebte von 916 bis 926 als Inklusin in ihrer Zelle bei St. Mangen. Sie liess sich aus freiem Willen einschliessen, wie es damals einige taten. Wiboradas Kennzeichen war ihr bedingungsloses Da-Sein. Daraus wuchs ihre Kraft. Sie war die Person in der Stadt, von der alle wussten, dass sie da ist. Jederzeit erreichbar. Durch ihr Fenster pflegte sie regen Kontakt zur Aussenwelt. Sie wurde zur Gesprächspartnerin für die Bevölkerung, für die Mönche des Klosters, den Abt, für Ratsuchende, Arme, aber auch für Reiche und Einflussreiche, Durchreisende, Neugierige. Wiborada war einfach jeden Tag da. 2026 jährt sich Wiboradas Todestag zum 1100. Mal. In diesem Jahr soll kein Tag vergehen, an dem ihre Zelle in St. Mangen leer ist.

Auch Judith Eisenring, Leiterin der Dargebotenen Hand Ostschweiz und FL – Tel 143 ist da. Sie sieht Wiborada als Patronin des „Zuhörens“. Heute wäre sie vielleicht eine Influencerin, auch für 143.ch. In diesem Sinne möchten wir von der Dargebotenen Hand Ostschweiz und FL – Tel 143 ihr Vermächtnis ehren und weitertragen. Denn auch wir sind überzeugt: Darüber Reden hilft.

Weitere Informationen zur Veranstaltung finden Sie hier.