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Region Zürich: Auf hohem Niveau hat die Anzahl der Gespräche am Telefon leicht abgenommen. In der Onlineberatungen können jedoch lediglich 31 Prozent der Anfragen beantwortet werden.Nachdem die Zahl der Gespräche über Jahre angestiegen und sich auf hohem Niveau eingependelt hat, sind die Anrufe bei 143.ch – Die Dargebotene Hand Zürich 2025 um knapp 10% auf 28’172 Gespräche zurückgegangen. 143.ch bleibt dennoch stark gefragt: Im Durchschnitt wird rund um die Uhr alle 18 Minuten ein Gespräch geführt.
Der Rückgang der Gesprächszahlen am Telefon könnte auf gesellschaftliche Entwicklungen hinweisen. Zum einen wird seit einiger Zeit immer mehr schriftlich kommuniziert und weniger telefoniert. Im Weiteren sind Chatbots eine Alternative zur Dargebotenen Hand. Wie 143.ch kann die KI zu jedem Thema und rund um die Uhr angegangen werden. Im Unterschied zur 143.ch kennt sie keine Grenzen der Kapazität und Empathie. Andererseits erwähnen regelmässig Anrufende, dass sie von Bots dazu ermutigt wurden, sich mit ihren meist schweren Problemen an 143.ch zu wenden.
Thematisch setzt sich am Telefon der Trend der vergangenen Jahre fort. Die Zahl der Anrufenden mit psychischen Schwierigkeiten hat nochmals zugenommen (45%). Gespräche, in denen es um Suizid geht, haben gar um einen Fünftel auf 4% zugelegt.
Die Nachfrage nach der Onlineberatung nimmt ständig zu. Dank einer Kapazitätserweiterung am Abend konnten im vergangenen Jahr mit 2’626 Chats 6% mehr Onlineberatungen durchgeführt werden. Dennoch bleiben die Kapazitätsengpässe bestehen. Trotz der Ausweitung des Angebots finden 69% der Anfragenden keinen freien Chatraum und erhalten die Aufforderung, es später erneut zu versuchen oder 143 anzurufen. Was die Anliegen im Chat angeht, zeigten sich im vergangenen Jahr keine grossen Änderungen. In 15% der Beratungen bleibt Suizidalität ein Thema, das online viermal mehr als am Telefon zur Sprache kommt.