10.09.2014

Die bewährte Testamentsbroschüre von Tel 143 wurde aktualisiert: Damit der letzte Wille nicht nur ein frommer Wunsch bleibt

Die Dargebotene Hand hat ihre oft genutzte Testamentsbroschüre überarbeitet und neu aufgelegt. Diese kann bei den Regionalstellen gratis bezogen werden. Der Leitfaden stellt frühzeitig sicher, dass der letzte Wille nicht nur ein frommer Wunsch bleibt, sondern wirklich durchgesetzt werden kann.


Tausendfach wurde die übersichtlich gestaltete und gut dokumentierte Broschüre der Dargebotenen Hand seit ihrer Erstauflage vor zehn Jahren von Menschen beigezogen, die die Regelung ihrer letzten Dinge nicht dem Zufall überlassen wollten. Mit Tipps und Infos stellt das 30-seitige Heft zu wichtigen Themen wie Erb- oder Patientenrecht sicher, dass der letzte Wille auch rechtsgültig und klar formuliert wird.

Klarheit schafft der jetzt aktualisierte Leitfaden künftig auch bezüglich der neuen Möglichkeit eines sogenannten Vorsorgeauftrages. Dieser legt fest, wer sich im Falle einer Urteilsunfähigkeit (zum Beispiel infolge einer Demenz oder aufgrund eines Unfalls)  um die persönlichen Angelegenheiten einer Person kümmern soll.

So lässt sich durch die Benennung eines Vertreters des Vertrauens ausschliessen, dass sich ein Beistand oder Amtsvormund in die persönlichen Dinge einmischt. Um Missbräuche zu verhindern, sieht das Gesetz für die Errichtung eines Vorsorgeauftrages allerdings strenge Formvorschriften vor. Auch darüber gibt die aktualisierte Testamentsbroschüre Auskunft. Sie kann bei den Regionalstellen der Dargebotenen Hand gratis bestellt werden. Die entsprechenden Kontakte finden sich unter www.143.ch/Organisation/Regionalstellen.

Das grosse Schweizer Sorgentelefon sorgt mit seinen 630 gut ausgebildeten Freiwilligen dafür, dass niemand, der im Moment ein Gespräch braucht, alleine und ungehört bleibt. Tel 143 ist rund um die Uhr erreichbar, sowohl für Menschen in akuten Krisen als auch für Menschen mit mehr oder wenigen grossen Alltagsproblemen wie Beziehungs-, Familien- oder Arbeitsstress. 2013 haben die zwölf Regionalstellen insgesamt über 220‘000 Anrufe Hilfesuchender registriert, 6 Prozent mehr als im Vorjahr.


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10.09.2014