28.07.2018

Im Fokus die Vorurteile!

Vorurteile sind nützlich und schädlich zugleich: Sie helfen, Unbekanntes einzuordnen oder sich im Alltag schneller zurechtzufinden. Die „Schablonen des Denkens“ führen aber auch oft zu zu Fehlurteilen, Abwertung und Diskriminierung. Welchen Vorurteilen ist Tel 143 ausgesetzt? Und was sind unsere Antworten darauf? 
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Eine offene, vorurteilslose Haltung gehört zum Rüstzeug von Tel 143 - am Telefon oder bei der Onlineberatung. Deshalb haben wir „Vorurteile „ zum Jahresthema gemacht – unter anderem bei der Weiterbildung. 
In loser Folge zeigen wir uns 2018 mit dem Thema auch in den Sozialen Medien. Welche Vorurteile gibt es denn gegen die Dargebotenen Hand? Und warum sind sie falsch?

Die häufigsten Vorurteile (unsere Antworten folgen in separaten Posts - in loser Folge)::

- Freude am Helfen und Lebenserfahrung sind das Rüstzeug der Freiwilligen. Eine besondere Ausbildung braucht es für diese Arbeit jedoch nicht.....

- Beim menschlichen Leid, das einem da begegnet, ist die Belastung für die Freiwilligen doch kaum auszuhalten. Das müssen Übermenschen sein....

- Bei einer Notrufnummer wie Tel 143 ruft man nur an, wenn man wirklich am Abgrund steht. Für weniger dramatische Dinge wie alltägliche Sorgen und Nöte ist da kaum Platz....

- Dort rufen doch nur Psychos und Einsame an, die keinen Menschen mehr haben. Für normale Menschen, die einigermassen eingebettet sind, ist das kein geeignetes Angebot....

- Die wirklich wichtigen und persönlichen Dinge gehören nicht an so ein Telefon. Zwar wirbt Tel 143 mit der Anonymität, dabei wissen die Mitarbeitenden doch stets, woher man anruft....

- Die Dargebotene Hand kann nicht wirklich helfen, einfach nur Zuhören hat noch kein Problem gelöst. Anrufende werden meist einfach ans nächste Hilfsangebot abgeschoben....

- Um die Weihnachtszeit können sich die Freiwilligen vor Anrufen kaum wehren. Es sind die Wochen, in denen Tel 143 die Nachfrage nur dank Zusatzschichten bewältigen kann....

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28.07.2018